.


KELAG Wärme investiert knapp 14 Mio. Euro in die Fernwärme Villach. Infineon neuer Großkunde

09.07.2010

In der Stadt Villach verwirklicht KELAG Wärme GmbH bis Ende 2011 ein ehrgeiziges Ausbauprogramm: in der Gewerbezone beim Technologiepark wird ein neues Biomasseheizwerk mit einer Leistung von 16 MW gebaut.

Gleichzeitig wird das bestehende Wärmenetz im Süden der Stadt um 13 km erweitert. Infineon wird größter Wärmekunde in Villach, mit einem Jahresbedarf von rund 18 Mio. Kilowattstunden.

Wärme für Infineon
Infineon Technologies Austria stellt die Wärmeversorgung am Standort Villach von Erdgas auf Fernwärme um. Vorstandsvorsitzende Monika Kircher-Kohl: „Wir erwarten uns vom Umstieg von Erdgas auf Fernwärme mehr Unabhängigkeit vom internationalen Gasmarkt und damit eine deutlich höhere Versorgungssicherheit. Der gemeinsame Weg mit der KELAG Wärme GmbH zu einer regionalen und regenerativen Wärmebereitstellung ist für uns die ökologisch und wirtschaftlich richtige Entscheidung zu einem möglichst nachhaltigen Energiekonzept für unser Unternehmen. Unser Umstieg auf Fernwärme bedeutet Wertschöpfung und Arbeitsplätze in unserer Region.“

Kelag Vorstandssprecher Hermann Egger, Infineon Vorstandsvorsitzende Monika Kircher-Kohl und Villachs Vizebürgermeister Richard Pfeiler (v. l.)

Ausbau der Fernwärme in Villach
„Der Wärmeliefervertrag mit Infineon ermöglicht uns auch den weiteren Ausbau der Fernwärme in der Stadt Villach“, sagt Hermann Egger, Sprecher des Vorstandes der Kelag. „Wir können nun weiteren potenziellen Kunden umweltfreundliche Fernwärme anbieten. Außerdem nutzen wir in Zukunft noch stärker als bisher regenerative Energie.“ Die KELAG Wärme GmbH investiert in Villach in den Jahren 2010 und 2011 rund 14 Mio. Euro.

Kennzahlen der Fernwärme in Villach
Derzeit liefert die KELAG Wärme GmbH in Villach rund 100 Mio. Kilowattstunden Wärme an rund 600 Kunden beziehungsweise mehr als 7.000 Haushalte. Das Fernwärmesystem umfasst rund 64 km, es ist das größte der KELAG Wärme GmbH in ganz Österreich. „In ein paar Jahren streben wir an, rund 150 Millionen Kilowattstunden Wärme in Villach zu verkaufen, das sind rund 50 % mehr als heute“, sagt Hermann Egger.
Noch vor wenigen Jahren stammte die Fernwärme Villach vor allem aus Erdgas. Ende 2011 werden etwa 80 % der Wärme in Villach aus erneuerbaren Quellen und Abwärme stammen. Die Standbeine der Villacher Fernwärme sind dann industrielle Abwärme (Omya), Biomasse (Biomasse Energie GmbH und das neue Biomasseheizwerk), Deponiegas sowie Abwärme aus einer Kraft-Wärme-Kopplung. Erdgas wird nur noch der Spitzenabdeckung und als Reserve dienen. „Auf diese Weise können wir unseren Kunden in Villach eine sichere und umweltverträgliche Wärme bieten“, betont Egger.

Stadt Villach steht voll hinter dem neuen Biomasseheizwerk
„Unsere Stadt macht damit einen Riesenschritt in die Zukunft“, erläutert Vizebürgermeister Richard Pfeiler. „Villach habe sich bereits vor längerem gemeinsam mit Partnern wie der Kelag oder dem Biomasseheizwerk Griesser für erneuerbare Energie entschieden.“

Die Region um Villach ist reich an erneuerbarer Energie. „Durch die Verwendung lokaler Ressourcen und den Einsatz nachwachsender Energie können darüber hinaus Kosten wesentlich gesenkt und die Umwelt durch die Reduktion von Treibhausgasen nachhaltig geschont werden“, sagt Pfeiler.

Stichwort Energieeffizienz
Energieeffizienz ist eines der drei gesellschaftlichen Fokusthemen für Infineon. Am Standort Villach sind beträchtliche internationale Kompetenzen von Infineon vereint – beginnend bei Forschung & Entwicklung, über die Geschäftsverantwortung für Energiesparchips bis hin zu deren Fertigung. Infineon Technologies Austria verfolgt die Strategie, der Gesellschaft energieeffiziente Produkte zur Verfügung zu stellen, will aber auch die eigene Energiekonzeption so effizient und ökologisch wie möglich gestalten. „In diesem Sinne leistet Infineon Technologies Austria mit der Umstellung auf Fernwärme einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Reduktion der CO2-Emissionen. Gas werden wir in Villach in Zukunft nur noch für die Mikrochip-Fabrik nutzen, da es die Produktionsprozesse erfordern.“, erläutert Monika Kircher-Kohl.
Kelag-Vorstandssprecher Hermann Egger unterstreicht die sehr ähnlichen Zielsetzungen von Infineon und Kelag. „Wir bemühen uns, unseren Kunden Energie aus regenerativen Quellen bereit zu stellen. Dazu gehören Strom aus sauberer, heimischer Wasserkraft und Wärme aus erneuerbaren Energieträgern. Die Fernwärme Villach ist dafür ein sehr gutes Beispiel. Gemeinsam mit unseren Kunden in Villach gelingt es damit, die CO2-Emissionen um mehr als 32.000 Tonnen pro Jahr zu verringern. Allein Infineon reduziert seinen CO2-Footprint um 80 %. Gleichzeitig unterstützen unsere Energieberater unsere Kunden dabei, Energie möglichst effizient zu nutzen. Das beginnt bei Maßnahmen zur Dämmung von privaten Gebäuden und reicht bis zu umfassenden Energiekonzepten für kommunale, gewerbliche und industrielle Kunden.“


09.07.2010
Weitere Artikel zu den Themen:
Das könnte Sie auch interessieren:



Zertifikat Service-Champions Zertifikat onCert
Zertifikat 100% Wasserkraft & Ökoenergie Zertifikat Credit Management Certified Materiality Disclosures Anton Award
Servicebereich
Wie können wir Ihnen helfen?
Kunde werden / Anmeldung
Rechnung anzeigen
Zählerstand melden
Servicepaket Active bestellen
Servicepaket Plus bestellen
Kundendaten ändern
Newsletter anmelden / ändern
Teilzahlungsbetrag ändern
Abbuchungsauftrag erteilen / ändern
Umzug / Umzugsservice nutzen
Abmeldung / Auszug bekannt geben
Kontoübersicht anzeigen
Online-Energieberater nutzen
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Downloadbereich anzeigen
Rückruf anfordern
Kontakt aufnehmen
Generation Klimaschutz
Achtung! Sie verwenden einen veralteten Browser (Internet Explorer 6) mit Sicherheitsschwachstellen und können nicht alle Funktionen dieser Webseite nutzen. Bitte aktualisieren Sie ihren Browser oder benutzen Sie einen Alternativbrowser.

Achtung! Sie verwenden einen veralteten Browser (Internet Explorer 6) mit Sicherheitsschwachstellen und können nicht alle Funktionen dieser Webseite nutzen. Hier erfahren Sie, wie einfach Sie Ihren Browser aktualisieren können. Hier erfahren Sie, wie einfach Sie Ihren Browser aktualisieren können