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Erster Nachhaltigkeitsbericht der Kelag: "Auf gutem Weg!"

05.11.2012

Nach einem mehrmonatigen unternehmensinternen Analyse- und Entwicklungsprozess legt die Kelag ihren ersten Nachhaltigkeitsbericht nach den etablierten Standards der Global Reporting Initiative (GRI) vor.

Das Resümee: Die Kelag ist bereits ein weitgehend nachhaltig wirtschaftendes Unternehmen, es gibt aber Verbesserungspotenziale und ehrgeizige strategische Ziele.

Zufriedenstellender Status quo: 1,3 Millionen Tonnen CO2-Vermeidung

  • Die Kelag erzeugt Strom ausschließlich aus erneuerbarer Energie, vorwiegend aus Wasserkraft, aber auch aus Windkraft und Photovoltaik. Insgesamt erzeugt die Kelag rund 2,8 Milliarden Kilowattstunden Strom aus erneuerbarer Energie pro Jahr. Das vermeidet 1 Million Tonnen CO2 pro Jahr.
  • Das Tochterunternehmen KELAG Wärme GmbH ist in Österreich Marktführer bei der Nutzung von Wärme auf Basis industrieller Abwärme und Biomasse. Rund die Hälfte des jährlichen Wärmeabsatzes von 1,6 Milliarden Kilowattstunden stammt aus erneuerbarer Energie, das bedeutet eine CO2-Vermeidung von 300.000 Tonnen pro Jahr.
  • Nachhaltig ist auch das Bemühen, den Kunden eine leistungsfähige Netzinfrastruktur zur Verfügung zu stellen.
  • Energieberater der Kelag führen pro Jahr mehr als 7.000 Beratungsgespräche mit dem Ziel, die Energieeffizienz in den Anlagen der Kunden zu verbessern. In Folge dieser Beratungen wird ein jährliches Energieeinsparungspotenzial von rund 25 Millionen Kilowattstunden genutzt. Das entspricht einer CO2-Einsparung von 5.000 Tonnen pro Jahr.
  • In den vergangenen Jahren hat die Kelag mehrere Betriebsgebäude thermisch saniert. Jüngstes Beispiel ist die Sanierung der Kelag-Zentrale in Klagenfurt, die den Energieverbrauch des Gebäudes um 80 % verringern wird.

Mit ihrem Nachhaltigkeitsprogramm hat sich die Kelag verpflichtet, ihre Aktivitäten zu verstärken und in Zukunft noch nachhaltiger zu werden. Das Nachhaltigkeitsprogramm ist Teil der wertorientierten Wachstums- und Innovationsstrategie auf Basis erneuerbarer Energien.

Ehrgeizige Ziele

  • Wichtigstes Ziel ist die Verbesserung der Energieeffizienz. Das betrifft die eigenen Anlagen zur Erzeugung und Verteilung von Energie genauso wie das Dienstleistungsangebot für die Kunden. Je weniger Energie gebraucht wird, desto leichter ist es, den Bedarf aus erneuerbaren Quellen zu decken. Neben Energieberatungen für Privatkunden rücken Energiemanagement-Projekte für Gemeinden und Unternehmen immer stärker in den Fokus.
  • Die Kelag hat sich darüber hinaus das Ziel gesetzt, die eigene Stromerzeugung zu stärken und in zehn Jahren den gesamten Strombedarf der Kunden aus eigener, erneuerbarer Erzeugung zu decken. Das bedeutet Ausbau der Nutzung der Wasserkraft in Kärnten (Beteiligung Reißeck II und Tröpolach), punktuell aber auch die Nutzung der Wasserkraft und der Windkraft in Südosteuropa sowie die verstärkte Nutzung der Photovoltaik.
  • Die KELAG Wärme GmbH will den Anteil erneuerbarer Energieträger von derzeit 50 % bis zum Jahr 2020 auf 70 % steigern und bis dahin auf den Einsatz von Heizöl überhaupt verzichten. Dazu ein konkretes Beispiel: In Villach wurde für die Fernwärme vor fünf Jahren fast ausschließlich Erdgas genutzt. Heute dient Erdgas in Villach nur noch als Ausfallsreserve und für die Spitzenabdeckung, rund 80 % der Fernwärme in der Draustadt stammen aus industrieller Abwärme und Biomasse.
  • Viertes Ziel ist der Ausbau der Netzinfrastruktur, damit sie die verstärkte Nutzung erneuerbarer Energieträger bewältigen kann. Notwendig ist der Ausbau des Hochspannungsnetzes, um Strom aus Windkraft und Sonnenlicht zu den Kunden und zeitweise zu den Pumpspeichern zu bringen. Verstärkt werden müssen aber auch die Ortsnetze, damit sie die zunehmend dezentrale Stromerzeugung zum Beispiel aus Photovoltaik aufnehmen können.
  • Fünftes Ziel ist die Aufrechterhaltung einer ausreichenden und sicheren Versorgung der Kunden, als wichtige Voraussetzung für die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Kärnten.

Nachhaltigkeit bedeutet für die Kelag aber auch, alle Abläufe im Unternehmen zu durchleuchten, von der Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bis zur Green IT. Zum Nachhaltigkeitsprogramm gehört darüber hinaus die Auseinandersetzung mit Innovationsthemen wie Elektromobilität, Smart Meter, Smart Grids und SmartHome. All das muss die Kelag bewältigen - in einer optimalen Balance zwischen wirtschaftlicher Stabilität, Versorgungszuverlässigkeit, Klimaschutz und sozialer und gesellschaftlicher Verantwortung. Die Kelag, ihre Auftragnehmer und Lieferanten erwirtschaften eine Wertschöpfung von rund 460 Millionen Euro Pro Jahr, rund 330 Millionen Euro davon in Kärnten.

Sicherheit in der Stromversorgung
Am 7. November findet in Velden am Wörthersee die Konferenz „Erneuerbare Energie“ statt, die sich mit dem Thema „Sicherheit in der Stromversorgung“ beschäftigt – einem sehr wichtigen Teilaspekt einer nachhaltigen Energieversorgung. Diese Veranstaltung ist öffentlich zugänglich. Information auf der Homepage konferenz-erneuerbare-energie.
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Den Nachhaltigkeitsbericht können Sie unter per e-mail bestellen bestellen.


05.11.2012
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