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Kelag erhöht Investitionsvolumen im Jahr 2012 auf 245 Millionen Euro

18.11.2011

Die Kelag und ihre Tochtergesellschaften werden sich im Geschäftsjahr 2012 erfolgreich und solide weiterentwickeln.

Der Aufsichtsrat hat heute das Budget für das kommende Jahr beschlossen und damit die Weichen für die konsequente Fortsetzung der wertorientieren Wachstums- und Innovationsstrategie des Unternehmens gestellt.

245 Millionen Euro für Investitionen und Instandhaltungen
Die Kelag und ihre Tochtergesellschaften führen im Jahr 2012 ihr langfristiges Investitionsprogramm zur verstärkten Nutzung erneuerbarer Energieträger und zum Ausbau der Netzinfrastrukturen fort. Rund 245 Millionen Euro werden für Neuerrichtungen und Instandhaltungen aufgewendet. Schwerpunkte sind Wasserkraft- und Windkraftprojekte zur Stromerzeugung, Biomasseprojekte im Wärmegeschäft sowie Netzausbauten.

Wasserkraft und Energieeffizienz
Bei der Stromerzeugung setzt die Kelag ausschließlich auf erneuerbare Energieträger. Größte Einzelposition im Investitionsplan der Kelag für 2012 ist die Beteiligung am Pumpspeicherkraftwerk Reißeck II im Ausmaß von 45 %. Allein für dieses Projekt wendet die Kelag im kommenden Jahr 35 Millionen Euro auf.

Ein weiteres großes Projekt der Kelag im Jahr 2012 ist die thermische Sanierung der Zentrale am Arnulfplatz. Nach der Erneuerung der Fassade, der Heizung, der Lüftung und der Klimatisierung ist es möglich, rund 2,5 Millionen Kilowattstunden Wärme und rund 600.000 Kilowattstunden Strom pro Jahr einzusparen. Das sind rund 80 % der Energie, die bisher für den Betrieb des Gebäudes benötigt worden sind. Die Einzelaufträge zur thermischen Sanierung der Kelag-Zentrale konnten nach den Ausschreibungen durchwegs an heimische Unternehmen vergeben werden.

Mit ihrem umfangreichen Investitionsprogramm erweist sich der Kelag-Konzern als stabiler Faktor in der Kärntner Wirtschaft. So trägt der Kelag-Konzern direkt und indirekt zur Wertschöpfung und zur positiven wirtschaftlichen Entwicklung in Kärnten bei.

Erfolgreich im Markt
Beim Absatz von Strom, Wärme und Erdgas an Endkunden erwartet der Vorstand der Kelag im kommenden Jahr moderate Steigerungen durch die weitere Verbesserung der Marktposition des Unternehmens. Einen gewissen Unsicherheitsfaktor bildet allerdings die nur bedingt vorhersehbare konjunkturelle Entwicklung.

Der Umsatz wird, so der Budgetplan, rund 1,4 Milliarden Euro erreichen. Die Kelag und ihre Tochtergesellschaften werden im Jahresdurchschnitt 2011 insgesamt 1.519 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigen, davon 137 Lehrlinge. Die Zahl der Beschäftigte steigt leicht. Mit der Ausbildung junger Menschen leistet die Kelag einen wichtigen Beitrag für den Wirtschaftsstandort Kärnten.


18.11.2011
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