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KELAG-Jahresergebnis 2015: Stabile Entwicklung

12.04.2016

Trotz eines schwierigen unternehmerischen Umfeldes konnte die KELAG im Geschäftsjahr 2015 ihre Marktposition behaupten.

Kelag-Jahresergebnis 2015
Kelag-Jahresergebnis 2015
Vor dem Hintergrund der rückläufigen Preisentwicklung an den Großhandelsmärkten und der deutlich geringeren Wasserführung lag das Konzernergebnis in 2015 mit rd. 90 Mio. EUR leicht unter dem Niveau des Vorjahres (2014: 94 Mio. EUR).

 

Die KELAG konnte den Stromabsatz vor allem durch Ausweitung der Handelsaktivitäten im In- und Ausland sowie durch Wachstumsinvestitionen um 8,1 % auf 19.657 Mio. kWh steigern. Der Gasabsatz sank um 14,7 % auf 8.589 Mio. kWh, bedingt durch verringerte Handelsaktivitäten. Der Wärmeabsatz stieg um 10,2 % auf 1.745 Mio. kWh, vor allem wegen der im Vergleich zu 2014 etwas kühleren Witterung sowie dem Ausbau der Wärmenetze. Die Brutto-Umsatzerlöse verringerten sich i. W. bedingt durch geringere Großhandelspreise geringfügig auf 1.383 Mio. EUR (2014: 1.441 Mio. EUR).

 

Aufgrund ihrer soliden Finanz- und Ertragsstruktur bestätigte Standard & Poor’s erneut das Rating „A/stable“ der KELAG. Außerdem ist es dem Unternehmen gelungen, einen zinsgünstigen Kreditvertrag in Höhe von 100 Mio. EUR mit der Europäischen Investitionsbank abzuschließen.

 

„Die KELAG hat sich im Jahr 2015 trotz der Herausforderungen der Energiewende und eines dynamischen Wettbewerbs erfolgreich weiterentwickelt. Wir sind stolz auf unser ausgewogenes Geschäftsfeldportfolio, weil wir entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Energiewirtschaft tätig sind“, erläutert Vorstand Armin Wiersma. „Das beginnt bei der Erzeugung von Strom aus erneuerbarer Energie – eine unsere Stärken sind die flexibel einsetzbaren Pumpspeicherkapazitäten, geht über den Energiehandel und den Verkauf von Strom, Gas und Wärme an Geschäfts- und Privatkunden bis hin zum Netzbetrieb. Besonders freut uns, dass unsere Kunden unsere innovativen und maßgeschneiderten Produkt- und Dienstleistungsangebote zunehmend annehmen.“

 

Investitionen in erneuerbare Energie und Netzinfrastruktur

Im Geschäftsjahr 2015 investierte die KELAG 134,9 Mio. EUR. Schwerpunkte waren Wasserkraftprojekte in Kärnten und in Südosteuropa, Windkraftprojekte sowie Investitionen in die Verteilernetze und in Fernwärmeanlagen. „Im Geschäftsjahr 2015 haben wir weniger investiert als im Jahr zuvor, vor allem im Bereich Erzeugung“, sagt Vorstand Manfred Freitag. „Bei den aktuell extrem niedrigen Preisen sind viele neue Projekte zur Stromerzeugung wirtschaftlich nicht darstellbar. Trotzdem setzen wir unsere wertorientierte Wachstums- und Innovationsstrategie auf Basis erneuerbarer Energie fort, gleichzeitig intensivieren wir unsere Bemühungen zur Verbesserung der Energieeffizienz.“

 

Personalstand stabil

Die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der KELAG und ihrer Tochtergesellschaften blieb mit 1.527 stabil (2014: 1.531). In dieser Zahl sind 119 Lehrlinge enthalten. Die KELAG gehört zu den größten Lehrbetrieben in Kärnten, die Ausbildungsquote liegt bei rund 9 %.

 

Ausblick

Im Geschäftsjahr 2016 investiert die KELAG weiter in Wasserkraft- und Windkraftprojekte, Biomasseprojekte im Wärmegeschäft sowie Netzprojekte. Hervorzuheben sind die Vorbereitungen für den Beginn der flächendeckenden Installation von Smart Metern Ende 2016. Darüber hinaus baut die KELAG ihr Produkt- und Dienstleistungsportfolio mit besonderem Fokus auf energienahe Dienstleistungen im Zusammenhang mit Energieeffizienz und Klimaschutz weiter aus.

 

Vor dem Hintergrund des unsicheren Marktumfeldes und der Herausforderungen der regulatorischen Rahmenbedingungen erwartet der Vorstand für 2016 eine leicht rückläufige Ergebnisentwicklung.

 

Unternehmensstruktur

Zum KELAG-Konzern gehören im Wesentlichen die KELAG und ihre Tochtergesellschaften KNG-Kärnten Netz GmbH, KELAG Wärme GmbH, KI-KELAG International GmbH, Interenergo d.o.o. sowie die Kärntner Restmüllverwertungs GmbH (KRV). Darüber hinaus ist die KELAG mit 10 % an der VERBUND Hydro Power AG und mit 35 % an der Stadtwerke Kapfenberg GmbH beteiligt.

 

 


12.04.2016
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